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Was ist die Wasser-Fachwendung

Die Wasser-Fachanwendung verfolgt das übergeordnete Ziel, eine landesweit einheitliche Fachanwendung im Bereich Wasserhygiene für die Gesundheitsämter bereitzustellen. Die Anwendung geht aus den zwei Projekten „WAFA“ und „WinS“ hervor. Mit der Einführung dieser modernen und webbasierten IT-Lösung sollen nicht nur personelle und administrative Ressourcen effizienter genutzt werden können, sondern auch die standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern nachhaltig gestärkt werden. Die Wasser-Fachanwendung schafft damit die Grundlage für einen zukunftssicheren, digitalen Standard in der Wasserhygieneverwaltung.

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Was kann die Wasser-Fachanwendung

Die Wasser-Fachanwendung unterstützt Gesundheitsämter bei sämtlichen Prozessen rund um die Wasserhygiene. Der Funktionsumfang umfasst dabei den Bereich Trinkwasser, ergänzt durch Funktionalitäten zu Badebeckenwasser und Badegewässer. Die Lösung richtet sich an alle beteiligten Gesundheitsämter, Landesbehörden sowie perspektivisch an die sieben bayerischen Regierungen. Die Anwendung schafft die Grundlage für eine effiziente, medienbruchfreie Zusammenarbeit und ermöglicht einen reibungslosen, standardisierten Datenaustausch zwischen sämtlichen Akteuren im Bereich Wasserhygiene.

Was kann die Wasser-Fachanwendung

Die Wasser-Fachanwendung ist eine zentral bereitgestellte, digitale Fachanwendung für den Bereich Wasserhygiene, die speziell für die Anforderungen der Gesundheitsämter entwickelt wurde. Ziel ist es, eine einheitliche und zukunftsfähige IT-Anwendung bereitzustellen, die alle relevanten Aufgaben und Prozesse in einer Anwendung abdeckt.

Als moderne, webbasiert und mobil nutzbare Lösung unterstützt die Wasser-Fachanwendung Sie dabei, ihre täglichen Aufgaben von Prozessen und Datenstruktur zu vereinheitlichen und effizienter zu erledigen.

Die Anwendung deckt dabei alle wesentlichen Aufgabenbereiche der Wasserhygiene für Trinkwasser, Badewasser und Gewässer vollständig ab. Durch diese ganzheitliche Abbildung schafft die Wasser-Fachanwendung die Grundlage für eine durchgängige Digitalisierung im Bereich Wasserhygiene – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Wasserqualität.

Die Wasser-Fachanwendung basiert auf einer modernen und zukunftsfähigen IT-Architektur:

  • Die Anwendung ist cloudbasiert, eine zentrale Bereitstellung und Wartung ermöglicht effizient fortlaufende Aktualisierungen und reduziert manuelle Aufwände.
  • Die Anwendung ist webbasiert, der Zugriff erfolgt über einen beliebigen Browser ohne lokale Installation auf Einzelplatzrechnern.
  • Die Anwendung ist modular aufgebaut, wodurch eine stetige Erweiterbarkeit gewährleistet wird.
  • Die Anwendung ist im Bedarfsfall offline- und mobilfähig, wodurch eine medienbruchfreie Nutzung bei Außeneinsätzen ermöglicht wird.

Die Wasser-Fachanwendung deckt alle fachlichen Prozesse im Bereich der Wasserhygiene für Trinkwasser, Badewasser und Gewässer ab.

Zu den zentralen Funktionen gehören:

  • Umfangreiche Verwaltung von Stammdaten
  • Planung und Steuerung von Untersuchungen
  • Überwachung und Bearbeitung von Prüfberichten
  • Planung und Durchführung von Kontrollen und Begehungen
  • Vorgangs- und Maßnahmenmanagement
  • Meldewesen und automatisierte Berichterstattung
  • Dokumentation

Die Wasser-Fachanwendung und SHAPTH sind eng miteinander verknüpft. Die Wasser-Fachanwendung nutzt den im Rahmen von SHAPTH eingeführten Datenstandard XWasser und verfügt über eine vollständige SHAPTH-Integration. Dies ermöglicht die reibungslose Übermittlung von Prüfberichten, Untersuchungsplänen sowie Jahresberichten über die SHAPTH-Schnittstelle direkt in die Fachanwendung.

Darüber hinaus ist die Wasser-Fachanwendung über eine bidirektionale Schnittstelle an die SHAPTH-Register der verschiedenen Akteure und Entitäten angebunden. Durch die gemeinsame Nutzung von Registern und eindeutigen IDs wird die Datenkonsistenz erhöht und der Abstimmungsaufwand deutlich reduziert.

Zum aktuellen Zeitpunkt besteht keine verpflichtende Nutzung der Wasser-Fachanwendung der Gesundheitsämter in Bayern und Thüringen. Stattdessen wird bewusst auf Freiwilligkeit gesetzt – mit dem Ziel, durch den klaren Mehrwert der Anwendung eine breite Akzeptanz und Nutzung zu erreichen.

Die Wasser-Fachanwendung verfügt bereits über alle notwendigen Funktionen für einen täglichen Einsatz und wird zur Zeit für den Rollout vorbereitet.

In der durchgeführten Pilotierungsphase konnte eine positive Funktionalitätsbewertung erzielt werden.

Die im Rahmen der Nutzung gesammelten Erfahrungen und Verbesserungsideen werden in einem kontinuierlichen Weiterentwicklungsprozess berücksichtigt und finden Eingang in die weitere Gestaltung der Software.

Die Wasser-Fachanwendung wurde über verschiedenste Test- und Pilotierungsphasen umfassend in den Gesundheitsämtern in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen erprobt. Im Rahmen der Beteiligungsformate wurden die Funktionalitäten und fachlichen Prozesse auf deren Praxistauglichkeit validiert.

Der flächendeckende Rollout der Wasser-Fachanwendung in Bayern ist geplant ab dem zweiten Quartal 2026 und erfolgt schrittweise in mehreren Wellen. Eine umfangreiche Kommunikation zum konkreten Vorgehen erhalten Sie durch Ihre zuständige Landesbehörde.